Mit dem Satz “Hamburg war united” endet ein sehr interessantes Interview auf 11Freunde.de mit dem Musiker Dirk Jora. Der war bis Anfang der 80er enthusiastischer Supporter des Hamburger SV, “wechselte” dann aber aufgrund des Rechtsrucks der Westkurve zum FC St.Pauli. Als Mann beider Lager ist das Interview, gerade jetzt vor dem Rückspiel des Hamburg Derbys im Volkspark, besonders spannend zu lesen. Man könnte seinen poltitisch motivierten Vereinswandel verurteilen, aber aufgrund der politischen Entwicklung unter den Hamburger Löwen ist das schon nachzuvollziehen. Es ist halt schon 30 Jahre her.
Das Hamburg heute nicht mehr “united” ist, liegt nahe: warum sollten die Fans zweier Mannschaften einer Stadt in der höchsten Fussballliga auch kuscheln? Dieses Grundverurteilen des/der Anderen in Hamburg geht mir schon manchmal auf die Nerven.
Sollen die doch Totenköpfe und Retter-T-Shirts rumtragen und damir ein wenig Anarchopfiff in ihr Leben bringen. Einerseits verurteilen sie professionelles FussballMarketing (aka Vermarktung) aufs Schärfste, aber an den eigenen (Massen-)Devoionalien verdient der Verein nicht mal mit… Der (Profi-)Fussball geht anders. Es geht um Punkte und um den Sport!
Auf geht´s ins Derbywochenende!
PS: der Artikeltitel wirkt durch die Deutsch-Englisch Mischung wenn man ihr nur auf englisch liest etwas martialisch…es ist nur ein Zitat! Es darf gerne friedlich bleiben
Ähnliche Beiträge:

